Hannover-Zeitung - Gestern hat ein Hund an der Straße Immenweg (Berenbostel) einen Artgenossen tot gebissen und dessen 70-jährigen Besitzer verletzt. Der Mann war mit seinem Pekinesen im Bürgerpark Berenbostel unterwegs, als der freilaufende American Staffordshire-Terrier den an der Leine geführten Pekinesen angriff. Ein Zeuge setzte umgehend einen Notruf ab. Bei dem Versuch, die Tiere zu trennen, wurde der Hundehalter von dem Kampfhund in die Hand gebissen und leicht verletzt. Als die Polizisten eintrafen, hatte das völlig unberechenbare Tier den kleineren Hund bereits tot gebissen.
Zeugen hatten beobachtet, wie scheinbar der Besitzer des American Staffordshire-Terriers während der Beißerei davonlief. Um eine weitere Gefährdung durch den offenbar wild gewordenen Hund zu verhindern, erschoss ein 27-jähriger Polizist ihn mit seiner Dienstwaffe. Da das Tier weder eine Steuermarke noch ein Halsband trug, lasen die Ermittler einen implantierten Chip aus, auf dem unter anderem auch die Daten des Besitzers gespeichert sind.
Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Polizei hat ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
tr