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Netzwelt

Polizeifahndung über Facebook - Hetzjagd im Netz vermeiden

Die Verlockungen sind groß: Mehr als 22 Millionen Mitglieder zählt das soziale Netzwerk Facebook in Deutschland. Auch wenn darunter viele Firmen sind, ist dies ein riesiges Reservoir an Menschen, die den Polizeibehörden bei der Fahndung nach Straftätern behilflich sein könnten. Doch in der enormen Durchdringung der Gesellschaft, die die sozialen Netzwerke erreicht haben, liegt zugleich eine große Gefahr. Das hat der Fall der elfjährigen Lena, die im März in Emden missbraucht und getötet worden war, eindringlich bewiesen.

Internet sinnvoll nutzen
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Das von Privatleuten ins soziale Netzwerk Facebook gestellte Foto eines zunächst tatverdächtigen 17-Jährigen löste eine Hetzjagd nach dem jungen Mann aus, die sich nicht wiederholen darf. Die Innenminister von Bund und Ländern tragen eine große Verantwortung, wenn sie ab dem 1. Juni bei ihrer Konferenz über die Nutzung von Facebook bei der Fahndung nach Tatverdächtigen beraten. Die Behörden in Niedersachsen haben hier bereits Lernfähigkeit bewiesen. Im Sinne des Persönlichkeitsschutzes sollte der niedersächsische Ansatz restriktiv weiterentwickelt werden.

Quelle: ots / Neue Westfälische / Matthias Bungeroth

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