Über den Mooren hängen Schleiernebel, ein leichter Wind treibt Laub über Großstein- und Hügelgräber aus der Bronzezeit, während sich der Hasbrucher Urwald langsam aber stetig in ein Meer aus bunten Blättern verwandelt, die in der goldenen Sonne leuchten: Es ist Herbst im Naturpark Wildeshauser Geest, für Radler und Wanderer beginnt nun die wohl schönste Jahreszeit. Wer sich in der milden Sonne in der "wilden Geest" auf Steinzeitreise begibt, trifft auf Schritt und Tritt auf längst vergessene Mythen und Erzählungen. Acht mystische Routen führen durch die weitläufige Heide- und Flusslandschaft zum "Visbeker Bräutigam" und seiner sagenumwobenen Braut am längsten Großsteingrab Niedersachsens, zum "Heidenopfertisch" bei Engelmannsbäke, zum mysteriösen Neerstedter "Hexenstein" oder den meterhohen Burgwällen von Delthun und Twistringen. Alle Ortschaften sind durch ausgeschilderte Rad- und Wanderwege miteinander verbunden, mehr unter www.wildegeest.de im Internet.
Auch in puncto Veranstaltungen ist im Herbst in der Region viel geboten: So verbinden die "Huder Gartenerlebnisse" mit dem "Herbstglühen" Gartenkunst und regionale Genüsse miteinander. Vom 1. bis 30. November kommen Gäste in 15 Restaurants bei den "Wildwochen" auf den Geschmack von Damwild, Wildschwein, Reh, Hase, Ente, Taube oder Fasan.
(rgz)
Bild: djd/Naturpark Wildeshauser Geest