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ICE-Wartungsstau könnte Bahn-Fernverkehr weiter beeinträchtigen

Bahn­fahrer müssen of­fenbar noch bis ins Früh­jahr hinein mit Ver­spä­tungen, tech­ni­schen Pro­blemen und über­füllten Zügen im Fern­ver­kehr rechnen. Wie das Nach­rich­ten­ma­gazin "Spiegel" unter Be­ru­fung auf Un­ter­neh­mens­kreise be­richtet, seien die Schwie­rig­keiten nicht über Nacht in den Griff zu be­kommen. Haup­t­ur­sache sei ein War­tungs­stau bei den ICE-Zügen, die seit einem Achs­bruch vor ein­ein­halb Jahren oh­nehin alle drei Wo­chen un­ter­sucht werden müssen.

Die Hoch­ge­schwin­dig­keits­züge sind an­fällig gegen Kälte, etwa durch Ver­ei­sungen an den Rad­läufen. Fallen diese Eis­klumpen bei Tempo 250 ab, schleu­dern sie den Schotter aus dem Gleis­bett gegen den Un­ter­boden der Fahr­zeuge. Das wie­derum hatte zu zahl­rei­chen Schäden an Elek­tronik, Rä­dern und Achsen ge­führt. Mitt­ler­weile würden sich die Züge be­reits vor den Werk­stätten stauen. Auch bei Tau­wetter würde es Wo­chen dauern, bis der War­tungs­stau ab­ge­ar­beitet ist. Um den Eng­pass zu über­brücken, richtet die Bahn sechs be­reits ein­ge­mot­tete Diesel-ICE wieder für den Fahr­be­trieb her. Auf der Strecke zwi­schen Frank­furt am Main und Paris er­setzen neu­er­dings zwei Züge der fran­zö­si­schen Staats­bahn die ICE.

dts

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