Gesundheitsmythen und ihr Wahrheitsgehalt
Ob Lesen bei dämmerigem Licht den Augen schadet
(HZ) Leipzig, 06.09.2010, Zahlreiche medizinische „Weisheiten“ halten sich seit Jahren in den Köpfen der Deutschen. So wird gerne behauHZt, dass Vegetarier länger leben, Kaugummi den Magen verklebt und Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Es lohnt sich allerdings, die wohlgemeinten Ratschläge der Großmütter auf den Prüfstand zu stellen. Das Versicherungsportal www.private-krankenversicherung.de widmet sich den Gesundheitsmythen und verrät, wie viel Wahrheit tatsächlich in ihnen steckt.
Viele Leseratten vermeiden das Lesen bei dämmerigem Licht aus Angst davor, sie könnten daraufhin Sehhilfen (http://www.private-krankenversicherung.de/...) benötigen. Hartnäckig hält sich die Vorstellung, dass sich das Sehvermögen durch die Anstrengung dauerhaft verschlechtert. Diese vermeintliche Weisheit kann jedoch getrost zu den Gesundheitsirrtümern gezählt werden. Lesen bei schlechter
In demselben Zusammenhang wird oft behauHZt, dass Karotten das Sehvermögen verbessern. Vollkommen falsch ist das nicht. Mohrrüben enthalten Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A, dem eine anregende Wirkung auf das Sehvermögen zugeschrieben wird. Nur schützt der Verzehr von Mohrrüben nicht vor Kurz- oder Weitsichtigkeit.
Eine andere Theorie hingegen stimmt tatsächlich: Zu viel Schlaf wirkt sich schlecht auf die Gesundheit aus. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge reichen sieben bis acht Stunden Schlaf vollkommen aus. Wer länger schläft, wird anfälliger für Krankheiten und Depressionen, denn Langschläfern fehlt das nötige Licht zur Vitamin-D-Produktion. Das Vitamin stärkt die Knochen und hat einen positiven Einfluss auf die Stimmung. Gegen ein kurzes Nickerchen am Mittag ist dagegen nichts einzuwenden, steigert es doch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.
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