"Unerträglich", "schwierig", "null emotionale Intelligenz" - der frühere britische Premierminister Tony Blair hat in seinen Memoiren mit seinem Nachfolger und einstigen innerparteilichen Gegenspieler Gordon Brown abgerechnet. In dem jetzt erschienenen Buch "A Journey" ("Mein Weg") schreibt Blair, Browns Zeit an der Regierungsspitze sei "eine Katastrophe" gewesen. Er verteidigt außerdem den Einmarsch in den Irak 2003.
Es sei von Anfang an "unklug" gewesen, dass ihn Brown als Premierminister ersetzt habe, schreibt Blair. "Es konnte nicht funktionieren." Der Schritt sei "weder politisch vernünftig noch demokratisch" gewesen. Im Nachhinein sei es aber leicht zu behaupten, er habe den Machtwechsel verhindern müssen; zu jener Zeit sei dies "nahezu unmöglich" gewesen.



Der deutsche Hip-Hop-Künstler Marteria hat mit seinem neuen Album "Zum Glück in die Zukunft" direkt die Spitzenposition der Download-Charts von Media Control eingenommen. Rap-Ikone Jan Delay hatte das Album zuvor als "bestes deutschsprachiges Hip-Hop-Album, das in den letzten Jahren erschienen ist" gelobt. Zweitbester Neueinsteiger sind die Eels. Mit "Tomorrow Morning" belegen die Alternativ-Rocker den fünften Platz. An der Spitze der Single-Download-Charts stehen weiterhin Yolanda Be Cool & Dcup mit "We No Speak Americano". Gefolgt werden sie von Hurts mit "Wonderful Life" auf Platz zwei und dem US-Rapper Eminem mit "Love The Way You Lie"auf dem dritten Platz.
Der Britpop-Star Noel Gallagher wird für den britischen Komponisten und Sänger Paul Weller Schlagzeug spielen. "Ich habe ihn nicht angeheuert, er kam von ganz allein. Er ist wirklich ein Allround-Talent, viele Menschen wissen nicht, was für ein guter Musiker er ist", sagte Weller dem britischen Radiosender "Absolute Radio". Gallagher, ehemaliger Lead-Gitarrist der britischen Rockband Oasis, kann zudem auch Klavier und Bass spielen. Der 43-Jährige war von 1991 bis August 2009 Haupt-Komponist, Lead-Gitarrist und, hinter seinem jüngeren Bruder Liam Gallagher, der zweite Sänger von Oasis.
US-Regisseur Quentin Tarantino plant für seinen neuen Film angeblich eine ungewöhnliche Besetzung. US-Medienberichten zufolge will der Filmemacher den Popsänger Justin Timberlake für eine Rolle als Auftragskiller verpflichten. Der Streifen solle eine Art schwarze Komödie werden, Tarantino wolle darin das Ex-Boygroupmitglied von "einem Frauenschwarm in einen kaltblütigen Killer" verwandeln. Der Regisseur ist bekannt dafür, seine Rollen ungewöhnlich zu besetzen. Bestes Beispiel ist John Travolta als Auftragsmörder im Klassiker "Pulp Fiction".
Die Band Unheilig hat mit ihrer Platte "Große Freiheit" die Spitze der Album-Charts von Media Control zurückerobert. Das neue Iron Maiden-Album "The Final Frontier", in der Vorwoche noch auf Platz eins, fiel auf den zweiten Rang. Auf Platz drei liegt weiterhin die norwegische Popband a-ha mit ihrer Best Of-Platte "25". Höchster Neueinsteiger ist die Solinger Metalband Accept mit "Blood of the Nations" auf Rang vier. In den Single-Charts gibt es unterdessen keine Veränderungen.
Der ehemalige Guns N’Roses-Gitarrist Slash lässt sich von seiner Frau Perla Ferrar scheiden. Das bestätigte ein Sprecher des Rockers gegenüber dem US-Magazin "People". Nach fast neun Jahren Ehe reichte der 45-Jährige am Montag die entsprechenden Dokumente in Los Angeles ein. Als Scheidungsgrund werden unüberbrückbare Differenzen angegeben. Das Paar hatte im Oktober 2001 geheiratet und hat zwei gemeinsame Söhne, den achtjährigen London und den vierjährigen Cash.




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