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Peer Steinbrück ist gegen eine Erhöhung des Kindergeldes
Donnerstag, 3. Juli 2008
 
Peer Steinbrück ©ddp
In der Frage möglicher Entlastungen für Familien ab dem kommenden Jahr spricht sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) gegen eine bloße Kindergelderhöhung aus. "Eine Erhöhung um acht oder zehn Euro hat den Gegenwert von zwei Schachteln Zigaretten oder zwei großen Pils. Ich fürchte, das Geld kommt bei den Kindern in vielen Fällen nicht an", sagte er den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".

Zugleich erneuerte Steinbrück seinen Widerstand gegen eine Senkung der Öko- oder Benzinsteuer. Man könne nicht dauerhaft gegen die wachsende weltweite Nachfrage nach Energie bei gleichzeitig zunehmender Knappheit "ansubventionieren." "Das Hase-und-Igel-Spiel ginge bei jeder absehbaren neuen Preisrunde wieder los", sagte der Minister.

Sinnvoller als Subventionen sei ein Umsteuern. "Wir brauchen Effizienzsteigerungen, Einsparungen und moderne energiesparende Technologie", betonte Steinbrück.

(ddp)

Schlüsselworte : Peer Steinbrück, SPD, Kindergeld, Benzinsteuer, Ökosteuer,

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