Handel und der Gastronomie müssten für sich entscheiden, ob und wie stark sie mit den Endverbraucherpreisen anziehen wollten, erklärte das Unternehmen, das in Deutschland zehn Biermarken vertreibt.
Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) hält es für wahrscheinlich, dass die Preiserhöhungen voll an die Verbraucher weitergegeben werden. "Es ist davon auszugehen, dass der Preisschritt voll auf die Verbraucher durchschlagen wird", sagte DBB-Präsident Peter Hahn.
Jedoch könne selbst durch eine solche Preiserhöhung nur einen Bruchteil der gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten wieder einfangen werden. Hopfen, Braugerste, Glasflaschen und Strom hätten sich in den vergangenen Monaten unterm Strich um acht Prozent verteuert. Dies könne durch einen Aufschlag von einem Euro pro Kasten nur zum Teil wieder eingefangen werden, sagte Hahn. Andere deutsche Brauereien hätten ihr Bier deswegen bereits im Frühjahr um einen Euro und mehr pro Kasten verteuert.
















