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Anheuser-Busch lehnt Übernahmegebot als zu niedrig ab
Samstag, 28. Juni 2008
 
Biermarken ©S.Platt
Die US-Traditionsbrauerei Anheuser-Busch hat ein Übernahmeangebot des Weltmarktführers InBev abgelehnt. Die angebotene Kaufsumme von 46 Milliarden Dollar (29,5 Millionen Euro) sei "unangemessen und nicht im Sinne der Aktionäre", erklärte Direktoriumschef Patrick Stokes. Das Angebot werde der weltweiten Stärke von Marken wie Budweiser oder Bud Light und der Marktposition des Unternehmens am profitabelsten Biermarkt der Welt in den USA nicht gerecht.

Geschäftsführer August Busch IV erklärte in einem Schreiben an die belgisch-brasilianische InBev, der Zeitpunkt des Angebots sei angesichts des schwaches Dollars und des stagnierenden US-Aktienmarkts nachvollziehbar. Die konzerninteren Wachstumspläne versprächen den Aktionären allerdings eine profitablere Entwicklung als das Übernahmeangebot.

InBev hatte dem Unternehmen am 11. Juni ein Kaufangebot gemacht, das nach dessen Angaben um 35 Prozent über dem Kurswert liegt. Bei einer Fusion entstünde der mit Abstand größte Bierhersteller der Welt.

© AFP

Schlüsselworte : Anheuser-Busch, InBev, Bier, USA, Budweiser,

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