Das "iPhone 3G" soll nach Angaben von Jobs ab 11. Juli verkauft werden. Apple wolle es in 70 Ländern vertreiben; die derzeitige Version ist nur in sechs Ländern erhältlich, unter anderem in Deutschland. "Wenn Sie bald mal in Malta sind und ein iPhone brauchen, dann kriegen Sie es auch", sagte Jobs. "Vom ersten iPhone haben wir viel gelernt", berichtete der Konzernchef. "Wir haben das Gelernte und vieles mehr genommen und das iPhone 3G geschaffen. Es ist schön geworden."
Ein Herzstück der Neuversion ist die E-Mail-Software Microsoft Exchange, mit der Apple direkt auf den kanadischen Rivalen Research In Motion und dessen weit verbreitetes E-Mail-Telefon BlackBerry abzielt. Mit der Neuerung reagierte das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die Wünsche vor allem von Business-Kunden.
Über das neue iPhone wurde seit Wochen spekuliert. Als sicheres Zeichen für die bevorstehende Neuausgabe hatten Experten unter anderem gewertet, dass das derzeitige Modell übers Internet bei Apple in den USA schon seit einem Monat nicht mehr erhältlich war. Das US-Unternehmen will bis zum Jahresende zehn Millionen iPhones verkaufen. Seit dem Marktstart in den USA vor knapp einem Jahr gingen weltweit 5,4 Millionen Geräte über die Ladentische.

















