Bei den derzeitigen Verhandlungen gebe es "viele Stellschrauben", sagte Dick. So müsse zunächst geklärt werden, "wann setzt der Anspruch ein, wie lange geht die Altersteilzeit, wann ist das Ende vorgesehen, wie viele Arbeitnehmer dürfen in Altersteilzeit".
Dick warnte die Gewerkschaften vor "Druck von der Straße". Die IG Metall müsse sehen, dass sie endlich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werde: "Sie muss ihren Mitgliedern klarmachen, dass es nicht mehr so weitergeht wie bisher."
Der Leiter des Bezirks Frankfurt, Armin Schild, teilte mit, in seinem Bezirk würden statt Hunderter Beschäftigter wie in der vergangenen Woche nun Tausende zeitweise die Arbeit niederlegen. Heute sollen unter anderem Beschäftigte bei Opel Eisenach und bei Hörmann Automotive in Mainz-Gustavsburg auf die Straße gehen, um den Forderungen der Gewerkschaft Nachdruck zu verleihen. In Flensburg sollen von Dienstag an erste Warnstreiks beginnen.
Im Schlüsselbezirk Baden-Württemberg verhandeln Arbeitgeber und IG Metall über eine Fortführung der Altersteilzeit nach 2009: Dann läuft die bisherige Förderung von betrieblichen Altersteilzeitmodellen durch die Bundesanstalt für Arbeit aus. Am Montagnachmittag sollte die vierte Verhandlungsrunde in Böblingen beginnen. Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hatte am Wochenende Hoffnungen auf einen raschen Abschluss gedämpft.
















