Während des Filmfestivals in Cannes hatte Stone in der vergangenen Woche gesagt: "Ich bin nicht glücklich darüber, wie die Chinesen die Tibeter behandeln, ich denke nicht, das man grausam zu anderen sein sollte." Weiter sagte sie: "Und dann passierte dieses Erdbeben und der ganze andere Kram. Ich dachte, ist das Karma, wenn man nicht nett ist, dass dann böse Dinge passieren?"




Die US-Schauspielerin Sharon Stone hat mit ihrer Bemerkung, das Erdbeben in China sei möglicherweise durch schlechtes chinesisches "Karma" infolge der Tibet-Politik ausgelöst worden, einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nach Angaben der Zeitung "Peking Times" sollen in Cineplex-Kinos in Hongkong und im Rest des Landes keine Filme mehr mit der 50-jährigen Schauspielern gezeigt werden. Auch hätten sich chinesische PR-Firmen distanziert. So seien in Kaufhäusern in Peking die Werbeplakate von Stone, die für die Kosmetikfirma Christian Dior wirbt, abgenommen worden.













