Die Lokführergewerkschaft GDL hat für Ende Juli mit Streiks gedroht. Wenn es bei den Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag für die Branche bis zum Sommer kein Ergebnis gebe, "werden wir um schmerzhafte Arbeitskämpfe nicht herumkommen. Und zwar auch bei der Deutschen Bahn", sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky dem "Tagesspiegel". Beziehe man den Marktführer nicht ein, habe ein Streik nach Ansicht Weselsky sonst womöglich nicht die gewünschte Wirkung. Werde eine Privatbahn bestreikt, wichen die Kunden auf die Bahn aus.
Das mache das Vorgehen "weniger wirkungsvoll". Zudem sei auch die Bahn beim Thema Lohn "kein Waisenkind" sagte er mit Blick auf die Taktik des Konzerns, mit Niedriglohn-Gesellschaften im Regionalverkehr an den Start zu gehen.
dts
Bild: Deutsche Bahn / Max Lautenschläger, über dts














