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Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr gesunken

Der Index der Er­zeu­ger­preise ge­werb­li­cher Pro­dukte lag im Fe­bruar 2010 um 2,9 Pro­zent nied­riger als im Fe­bruar 2009. Im Ja­nuar 2009 hatte die Jah­res­ver­än­de­rungs­rate laut An­gaben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amtes (De­statis) –3,4 Pro­zent be­tragen. Ge­gen­über Ja­nuar 2010 blieb der Index im Fe­bruar un­ver­än­dert. Den höchsten Ein­fluss auf die Jah­res­teue­rungs­rate im Fe­bruar hatte wie in den Vor­mo­naten die Preis­ent­wick­lung bei Energie. Zwei Drittel der Ver­än­de­rung des Ge­sam­t­in­dexes ge­gen­über Fe­bruar 2009 sind darauf zu­rück­zu­führen.

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NDR-Fernsehmann unter Korruptionsverdacht

Ein Mit­ar­beiter des Nord­deut­schen Rund­funks (NDR) steht unter dem Ver­dacht, von min­des­tens einer Fir­men­gruppe Geld dafür ge­nommen zu haben, dass er ihr Sen­de­zeiten im Fern­sehen ver­schafft hat. Das be­stä­tigte heute die Staats­an­walt­schaft Kiel. Zuvor hatte der NDR selbst er­klärt, dass der Ar­beits­platz und das Pri­vat­haus des Mannes heute durch­sucht worden waren. Es han­dele sich um einen "Fern­seh­re­dak­teur ohne hier­ar­chi­sche Funk­tion", sagte NDR-Spre­cherin Iris Bents in Ham­burg der dts Nach­rich­ten­agentur. Der Sender sei mit dem be­trof­fenen Mit­ar­beiter über­ein­ge­kommen, dass er bis zur Auf­klä­rung des Ver­dachts Ur­laub nimmt.

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Ratiopharm an israelischen Konzern Teva verkauft

Ratiopharm-Firmenzentrale in UlmDas deut­sche Phar­maun­ter­nehmen Ra­tio­pharm ist an den is­rae­li­schen Kon­zern Teva Phar­ma­ceu­tical In­dus­tries ver­kauft worden. "Der ver­ein­barte Un­ter­neh­mens­wert be­trägt 3,625 Mrd. Euro", hieß es in einer Pres­se­mit­tei­lung des Käu­fers und des Ver­käu­fers, die am frühen Nach­mittag ver­sandt wurde. Teva über­nimmt auch die Mil­li­arden-Schulden des Un­ter­neh­mens und ent­lastet so die zur Mer­ckle-Gruppe ge­hö­rende VEM-Ver­mö­gens­ver­wal­tung. Ebenso wie Ra­tio­pharm stellen die Is­raelis Nach­ah­mer­prä­pa­rate her, auch Ge­ne­rika ge­nannt.

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Nestlé kündigt Vertrag mit Palmöl-Firma

Proteste von Umweltschützern in IndonesienNach Kritik der Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­tion Green­peace hat der Le­bens­mit­tel­kon­zern Nestlé seine Zu­sam­men­ar­beit mit dem um­strit­tenen in­do­ne­si­schen Palmöl­pro­du­zenten Sinar Mas auf­ge­kün­digt. Nestlé teilte mit, es habe Sinar Mas durch einen an­deren Palmöl-Her­steller er­setzt. Laut Green­peace ver­letzt Sinar Mas in­ter­na­tio­nale Stan­dards und in­do­ne­si­sches Recht, ist an Land­kon­flikten be­tei­ligt und rodet wert­volle Re­gen­wälder in Orang-Utan-Ge­bieten. Die Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­tion hatte Nestlé daher vor­ge­worfen, zur Zer­stö­rung des in­do­ne­si­schen Ur­walds und damit zur Ver­nich­tung der Le­bens­grund­lage der be­drohten Orang-Utans bei­zu­tragen.

Greenpeace hatte Lebensmittelkonzern angeprangert

   

Wirtschaftsweiser Bofinger fordert höheren Binnenkonsum in Deutschland

Der Ökonom Peter Bo­finger, Mit­glied im Sach­ver­stän­di­genrat der Bun­des­re­gie­rung, hat im Streit über die deut­sche Ex­port­stärke die Stär­kung des deut­schen Bin­nen­kon­sums ge­for­dert. "Was ist, wenn die Nach­frage aus dem Aus­land nicht mehr in dem Maße an­springt wie in den ver­gan­genen Jahren? Die der­zei­tige Warten-auf-Godot-Stra­tegie von An­gela Merkel ist hoch ris­kant", sagte Bo­finger der Ta­ges­zei­tung "Die Welt". Die Lö­sung für ein Gleich­ge­wicht in der EU könne nicht sein, dass Deutsch­land seine Ex­por­t­in­dus­trie we­niger wett­be­werbs­fähig mache, sagte Bo­finger.

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