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Verbraucherboykott: Eier aus Käfigen einfach meiden

VerbraucherboykottLegebatterien für Hennen werden europaweit endlich verboten. Doch im neuen Jahr ist mit kleinen Käfigen keineswegs Schluss. Auch auf 750 Quadratzentimetern hat ein Huhn nur wenig Platz und ist praktisch zum Stillstand gezwungen. Zum Vergleich: Ein Blatt DIN-A4-Papier oder eine Langspielplatte sind ähnlich groß wie die EU-Mindestanforderungen an die Käfig-Flächen. Zum anderen sind Legebatterien zwar seit 2010 in Deutschland verboten. Aber fast die Hälfte aller EU-Staaten hat die Legehennen-Vorgaben aus Brüssel seit 1999 nicht in Gesetze gegossen. Die Massentierhaltung auf engstem Raum hält in Europa also an.

Mit unseren Kaufentscheidungen können wir Verbraucher dennoch viel bewegen und mitverantwortlich sein, wie Tiere gehalten und gefüttert werden. Denn niemand kann uns zwingen, zu einem Ei zu greifen, das von einer Henne in einem viel zu kleinen Käfig gelegt wurde. Der Herkunftsstempel auf jedem Ei zeigt, aus welchem Land und Haltungssystem es stammt. Wer gegen Käfig-Haltung wettert, sollte konsequenterweise Käfig-Eier meiden. Und auf das Herkunftsland sowie die Hennen-Haltung achten.

Quelle: ots / Westdeutsche Allgemeine Zeitung / Sabine Brendel

Kommentare  

 
0 # Antonietta 2012-01-04 21:19
- Männliche Küken werden direkt nach der Geburt getötet
- Den Legehennen wird unter Schmerzen der Schnabel gekürzt
- In der Natur legen Hühner einmal im Jahr Eier
- Heutige Legehennen sind soweit qualgezüchtet, dass sie fast jeden Tag ein Ei legen müssen
- Durch den Dauerstress kommt es zum Federrupfen, bis hin zum Töten der Artgenossen
- Nach ca. 15 bis 18 Monaten werden die Legehennen geschlachtet, da die Legeleistung nachlässt
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