Politik

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Boulevard

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Sport

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Wirtschaft

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Vermischtes

Angriffe auf Haus von iranischem Oppositionspolitiker Karubi

Regierungstreue Milizionäre im Iran haben das Haus des Oppositionsführers Mehdi Karubi erneut angegriffen und den Politiker daran gehindert, an einer großen pro-palästinensischen Demonstration teilzunehmen.Regierungstreue Milizionäre im Iran haben das Haus des Oppositionsführers Mehdi Karubi erneut angegriffen und den Politiker daran gehindert, an einer großen pro-palästinensischen Demonstration teilzunehmen. Wie Karubis Internetseite Sahamnews berichtet, umstellte die Bassidsch-Miliz am Morgen das Haus Karubis im Norden von Teheran. Unterstützt wurde sie demnach dabei von den Revolutionsgarden, einer Elitetruppe, die eine der zentralen Stützen der Islamischen Republik ist.

Der Internetseite zufolge sollte durch die Belagerung verhindert werden, dass Karubi an der Demonstration zum so genannten El-Kuds-Tag teilnimmt. Mit dem El-Kuds-Tag ("Jerusalemtag") bekundet der Iran alljährlich seine Solidarität mit dem palästinensischen Volk. In Teheran und anderen iranischen Städten versammelten sich am Vormittag zehntausende Menschen und riefen "Tod den USA" und "Tod Israel", wie das staatliche Fernsehen berichtete.

Miliz verhindert Karubis Teilnahme an Demonstration

Kongo: Über 240 Frauen nach Massenvergewaltigungen behandelt

Die Massenvergewaltigungen während eines tagelangen mutmaßlichen Rebellenangriffs im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben offenbar ein erschreckenderes Ausmaß als bisher bekannt. Inzwischen seien in der Provinz Nord-Kivu 242 vergewaltigte Frauen medizinisch behandelt worden, sagte der Arzt Cris Baguma von der US-Medizinerorganisation IMC. Nach Angaben eines Behördenvertreters wurden innerhalb von vier Tagen zwischen Ende Juli und Anfang August fast 390 Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Anschließend hätten sich die ruandischen Hutu-Rebellen und einheimische Milizen zurückgezogen.Die Massenvergewaltigungen während eines tagelangen mutmaßlichen Rebellenangriffs im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben offenbar ein erschreckenderes Ausmaß als bisher bekannt. Inzwischen seien in der Provinz Nord-Kivu 242 vergewaltigte Frauen medizinisch behandelt worden, sagte der Arzt Cris Baguma von der US-Medizinerorganisation IMC. Nach Angaben eines Behördenvertreters wurden innerhalb von vier Tagen zwischen Ende Juli und Anfang August fast 390 Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Anschließend hätten sich die ruandischen Hutu-Rebellen und einheimische Milizen zurückgezogen.

Auch die Hilfsorganisation IMC machte die Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) und örtliche Milizen für die Vergewaltigungen verantwortlich. Den Angaben zufolge ereigneten sich die meisten Übergriffe in Luvungi, einer Ortschaft mit rund 2200 Einwohnern, und in den umliegenden Dörfern. Die Angreifer hätten vermutet, dass die Frauen Gold zwischen ihren Beinen versteckten, da es in der Gegend mehrere Steinbrüche gebe, sagte Baguma.

NGO vermutet Rebellen und Milizen hinter Gräueltaten

Kein Ölaustritt nach Explosion auf Ölplattform

Angespanntes Aufatmen am Golf von Mexiko: Nach einer neuen Explosion auf einer Ölplattform gab es nach Angaben eines Vertreters der US-Küstenwache am Donnerstag (Ortszeit) vorerst keine Hinweise auf ausströmendes Öl.Angespanntes Aufatmen am Golf von Mexiko: Nach einer neuen Explosion auf einer Ölplattform gab es nach Angaben eines Vertreters der US-Küstenwache vorerst keine Hinweise auf ausströmendes Öl. Der Vorfall sorgte vier Monate nach dem verheerenden Untergang der BP-Plattform "Deepwater Horizon" jedoch für neue heftige Kritik an der Öl- und Gasindustrie.

Es gebe entgegen ersten Annahmen keinen Hinweis auf einen Ölschleier im Meer, sagte Kapitän Peter Troedsson von der US-Küstenwache. Helikopter und Schiffe hätten keinen Ölaustritt feststellen können. Die Küstenwache behalte die Lage jedoch weiter im Auge, sagte Troedsson. Das Feuer auf der Ölplattform rund 160 Kilometer südlich der Küste des US-Bundesstaats Louisiana sei inzwischen gelöscht worden.

US-Küstenwache: Brand nach wenigen Stunden gelöscht

Indonesischer Vulkan speit kilometerhohe Aschewolke

Eine kilometerhohe Aschewolke hat den bisher heftigsten Ausbruch des indonesischen Vulkans Sinabung begleitet. 13 Minuten lang spie der Vulkan eine drei Kilometer hohe Aschewolke.Eine kilometerhohe Aschewolke hat den bisher heftigsten Ausbruch des indonesischen Vulkans Sinabung begleitet. 13 Minuten lang habe der Vulkan auf der Insel Sumatra am frühen Morgen eine drei Kilometer hohe Aschewolke gespien, sagte der für die Regierung arbeitende Vulkanologe Agus Budianto. Die Eruption sei noch in rund acht Kilometer Entfernung zu spüren gewesen. Dies sei der bisher größte Ausbruch gewesen, seit der Vulkan am Sonntag erstmals seit rund 400 Jahren wieder aktiv wurde, sagte Budianto.

Zehntausende Menschen hatten sich seit dem Ausbruch des Vulkans in Sicherheit gebracht. Einige verließen die Notunterkünfte allerdings in den vergangenen Tagen bereits wieder. Andere hatten sich ohnehin geweigert, ihre Häuser wegen des Vulkanausbruchs zu verlassen.

Größter Ausbruch des Vulkans seit 400 Jahren

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