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Lauterbach kritisiert "Nichtzahler-Tarif" - Sanktionsmöglichkeiten der Krankenkassen gegen säumige Beitragszahler reichen aus

Karl LauterbachDer SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat den geplanten "Nichtzahler-Tarif" für säumige Beitragszahler in der privaten Krankenversicherung als völlig abwegig kritisiert. "Es kann nicht sein, dass die Versicherungspflicht durch die Hintertür wieder abgeschafft wird. Denn ein solcher Tarif würde bedeuten, dass die Leute nur noch eine Notfallversorgung erhielten", sagte Lauterbach der "Saarbrücker Zeitung". "Das wäre eine Amerikanisierung unseres Gesundheitssystems, die wir kategorisch ablehnen".

Vor dem Hintergrund, dass auch die gesetzlichen Krankenkassen mit säumigen Beitragszahlern zu kämpfen haben, meinte Lauterbach: "Die Sanktionsmöglichkeiten der Kassen reichen hier völlig aus. Allerdings schöpfen viele Kassen diese Möglichkeiten nicht aus, weil sie entweder kein entsprechendes Management aufgebaut haben, oder die Versicherten nicht verlieren wollen".

(ots)

Bild: Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde

Kommentare  

 
-1 # C.windt 2012-02-05 16:22
In welcher Paralelwelt lebt eigentlich Herr Lauterbach? Nicht die Kassen schaffen die Versicherungspf licht ab sondern die Versicherten die sich weigern die Beiträge zu zahlen. Hier wird Ursache und Wirkung auf den Kopf gestellt. Man kann ja auch Fragen warum die Leistungserbrin ger (Ärzte Krankenhäuser ....) nicht verpflichtet werden böswillige Nichtzahler umsonst zu bezahlen. Das dürfte Hernn Lauterbach als Verantwortliche r der Rhönkliniken sicher nicht gefallen. Zudem wird auch dem letzten Beobachter klar, dass es die Nichtzahler sind die eine ihnennicht zustehende Solidarität einfordern
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