Tschechisches Verfassungsgericht billigt EU-Vertrag
Das tschechische Verfassungsgericht hat den EU-Reformvertrag von Lissabon gebilligt. Die Verfassungsrichter in Brünn (Brno) wiesen eine Klage von europaskeptischen Abgeordneten gegen den Vertrag ab. "Der Lissabon-Vertrag als Ganzes verstößt nicht gegen die tschechische Verfassungsordnung", sagte der Vorsitzende Richter Pavel Rychetsky bei der im Fernsehen übertragenen Verkündung des Urteils. Mit der Entscheidung ist der Weg frei für die Unterzeichnung durch Tschechiens Präsidenten Vaclav Klaus.
Tschechien ist der einzige der 27 EU-Mitgliedstaaten, der den Lissabon-Vertrag noch nicht ratifiziert hat. Dadurch konnte der Vertrag, der die Europäische Union demokratischer und effizienter machen soll, bisher nicht in Kraft treten. Klaus hatte aber seine Unterschrift in Aussicht gestellt, sollte das Verfassungsgericht die Klage der Senatoren zurückweisen.
Beim EU-Gipfel vergangene Woche in Brüssel hatte er sich eine Ausnahmeklausel im Vertrag garantieren lassen, die Tschechien gegen mögliche Rückgabeansprüche von Sudetendeutschen schützen soll.
© 2009 AFP
Bild: Joe Klamar
| < Zurück | Weiter > |
|---|




Guttenberg in Kundus-Affäre weiter unter Druck
Es war voreilig vom Minister, Schneiderhan und Wichert zu...
Guttenberg in Kundus-Affäre weiter unter Druck
Es ist eine Unverschämtheit so eine qualifizerten Ministe...
Guttenberg in Kundus-Affäre weiter unter Druck
Die Grünen und andere Politiker sollen erst einmal in ihr...
Erzbischof Zollitsch 'erschüttert' über Missbrauchsfälle
Herr Zöllitsch leidet offensichtlich an Gedächtnisschwund...
Guttenberg in Kundus-Affäre weiter unter Druck
Die ganze Kundus Diskusion ist unverschämt und mit nichts...
Guttenberg in Kundus-Affäre weiter unter Druck
Für was haben wir nur unsere Politiker, nur um zu sehen, ...
Deutsche-Bank-Chef kassiert fast zehn Millionen Euro
Guten Tag, zunächst einmal möchte ich zur Kenntnis ge...