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Wirtschaft

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Karsai kritisiert Geheimakten-Veröffentlichung von WikiLeaks

Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat die Nennung afghanischer Informanten im Zuge der Veröffentlichung tausender US-Geheimdokumente zum Afghanistan-Einsatz scharf kritisiert. Der Gründer der Internetseite WikiLeaks verteidigte die OffenlegungAfghanistans Präsident Hamid Karsai hat die Nennung afghanischer Informanten im Zuge der Veröffentlichung tausender US-Geheimdokumente zum Afghanistan-Einsatz scharf kritisiert. "Das ist extrem verantwortungslos und schockierend", sagte Karsai vor Journalisten in Kabul. "Dabei geht es um Menschenleben und die sind gefährdet", fügte der Präsident hinzu. Er könne dies "nicht ignorieren". WikiLeaks-Grüner Julian Assange wies Kritik zurück, die Veröffentlichung gefährde afghanische Informanten.

Das auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte Internetforum WikiLeaks hatte zehntausende geheime Unterlagen zum Afghanistan-Einsatz veröffentlicht, in denen offenbar auch dutzende Namen von Afghanen zu finden sind, die den USA und ihren Alliierten detaillierte Informationen lieferten.

Gründer von Internetplattform verteidigt Offenlegung

Karlsruhe erlaubt Steuerabzug für private Arbeitszimmer

Künftig können wieder viel mehr Berufstätige ihr Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Das heimische Büro dürfen wieder all jene geltend machen, die nur einen Teil der Arbeit zu Hause erledigen, entschied das BundesverfassungsgerichtKünftig können wieder viel mehr Berufstätige ihr Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Das heimische Büro dürfen wieder all jene geltend machen, die nur einen Teil der Arbeit zu Hause erledigen, entschied das Bundesverfassungsgericht. Damit kassierte Karlsruhe ein Gesetz aus dem Jahr 2007, das rund eine Million Deutsche um den Steuervorteil gebracht hatte.

Seit damals konnten Arbeitnehmer ein häusliches Arbeitszimmer nur noch steuerlich als Werbungskosten geltend machen, wenn es den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit bildete. Das ist etwa bei Lehrern aber zumeist nicht der Fall. Ihr heimischer Schreibtisch wurde von Finanzämtern deshalb als Privatsache behandelt, auch wenn sie zu Hause ihren Unterricht vorbereiten und etwa die Schulferien daheim mit Korrekturen verbringen. Das Verfassungsgericht fordert vom Gesetzgeber nun eine Neuregelung, rückwirkend zum 1. Januar 2007.

Verfassungsgericht kassiert Gesetz aus dem Jahr 2007

TV-Wettermoderator Kachelmann wieder auf freiem Fuß

Der wegen mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagte TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann ist wieder frei. Das Oberlandesgericht Karlsruhe ordnete seine Entlassung aus der U-Haft an. Der 52-jährige Schweizer verließ daraufhin das Gefängnis in Mannheim.Der wegen mutmaßlicher Vergewaltigung angeklagte TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann ist wieder frei. Wenige Stunden, nachdem das Oberlandesgericht Karlsruhe seine Entlassung aus der Untersuchungshaft angeordnet hatte, verließ der 52-jährige Schweizer das Gefängnis in Mannheim. Kachelmann, der von seinem Anwalt Reinhard Birkenstock begleitet wurde, gab keine Erklärung ab. Er wirkte entspannt und lächelte. Kachelmann stieg dann in das Auto seines Anwalts und fuhr mit unbekanntem Ziel davon.

Das Gericht erklärte, es bestehe "kein dringender Tatverdacht". Das Oberlandesgericht erklärte allerdings, es stehe in dem Fall "Aussage gegen Aussage". Es bezog sich damit auf die gegensätzlichen Aussagen von Kachelmann und seiner Ex-Freundin.

Gericht ordnete Entlassung aus Untersuchungshaft an

Duisburgs OB sieht keine Mitschuld an Loveparade-Tragödie

Nach der Tragödie bei der Loveparade lehnt der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) weiter jede Verantwortung ab. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) legte Sauerland den Rücktritt nahe.Nach der Tragödie bei der Loveparade hat der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) eine Mitschuld von sich gewiesen. Er habe "keine einzige Genehmigung" für die Veranstaltung unterschrieben, sagte Sauerland der "Bild"-Zeitung. "Das ist gar nicht der Job des Oberbürgermeisters, Genehmigungen zu unterschreiben." Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) legte Sauerland den Rücktritt nahe.

Die Abschlussgenehmigung für die Loveparade habe "einer unserer besten Kollegen" abgezeichnet, sagte Sauerland. Einen Rücktritt lehnte der Oberbürgermeister erneut ab. "Ich habe mein Leben - 21 andere Menschen haben es verloren. Ich will erst wissen warum. Danach entscheide ich über persönliche Konsequenzen."

Streit um Verantwortung für Unglück mit 21 Toten

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