hannover zeitung aktuell nachrichten
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Post-Konkurrent Pin zahlt nach Urteil nicht mehr Mindestlohn

Pin-PostDer Post-Kon­kur­rent Pin nutzt ein Ur­teil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts und zahlt seinen rund 600 Brief­zu­stel­lern nach Ge­werk­schafts­an­gaben nicht mehr den ge­setz­li­chen Min­dest­lohn. Für den Monat Fe­bruar liege der Stun­den­lohn der Pin-Zu­steller je nach Ar­beits­ver­trag zwi­schen 7,18 Euro und 8,22 Euro, teilte die Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft Verdi in Berlin mit. Das be­deute eine Lohn­kür­zung von 16 Pro­zent und mehr.

Verdi: Lohn der Zusteller um 16 Prozent gekürzt

 

Rösler droht Pharmakonzernen mit 'Zwangsrabatten'

Philipp RöslerBun­des­ge­sund­heits­mi­nister Philipp Rösler (FDP) setzt im Ringen um Preis­sen­kungen für Me­di­ka­mente auf "Zwangs­ra­batte und Preis­mo­ra­to­rien" als kurz­fris­tige Kos­ten­bremsen. Im Ge­spräch mit der "Bild"-Zei­tung be­stä­tigte Rösler, dass er zur Ein­däm­mung der Ge­sund­heits­kosten die Phar­maun­ter­nehmen bald zu Preis­sen­kungen zwingen wolle.

"Ich habe immer ge­sagt, dass ich hart an die Phar­ma­in­dus­trie und deren Preise her­an­gehen werde. Das mache ich jetzt", sagte der Mi­nister. Seine Pläne werde er in Kürze den Ko­ali­ti­ons­frak­tionen vor­stellen. "Dann geht es los. Spä­tes­tens bis Ende des Jahres soll das Ge­setz kommen", sagte Rösler.

Gesundheitsminister bestätigt Sparpläne für Arzneien

 

Schwarz-Gelb in Umfragen auf tiefstem Stand seit neun Jahren

Merkel mit WesterwelleDer Dau­er­streit in der schwarz-gelben Ko­ali­tion zieht nun auch die Union in den Ab­wärtssog. In dem wö­chent­li­chen Wahl­trend des Ma­ga­zins "Stern" und des Sen­ders RTL fallen CDU und CSU im Ver­gleich zur Vor­woche um zwei Punkte auf 33 Pro­zent. Damit er­reicht die Union in der Forsa-Um­frage den nied­rigsten Wert in diesem Jahr. Die FDP verlor einen Punkt und kommt auf acht Pro­zent. Ge­meinsam er­rei­chen Union und Li­be­rale 41 Pro­zent. So schlecht standen sie den An­gaben zu­folge im Wahl­trend von "Stern" und RTL zu­letzt im Fe­bruar 2001 da.

SPD, Linke und Grüne zehn Punkte vor Union und FDP

 

13-Jährige sollen Seniorin in Münchner Wohnung gequält haben

PolizeiwagenZwei 13 Jahre alte Schüler haben in Mün­chen of­fenbar eine 83-Jäh­rige schwer miss­han­delt. Nach Po­li­zei­an­gaben sollen die beiden Ju­gend­li­chen die ihnen be­kannte Rent­nerin am Mon­tag­abend in deren Woh­nung auf­ge­sucht und "aus bisher nicht be­kannten Gründen" ge­quält haben. Nach der­zei­tigem Er­mitt­lungs­stand hätten sie der Frau unter an­derem Al­kohol gegen ihren Willen ein­ge­flößt, teilten die Be­amten mit. An­schlie­ßend sollen sie die Frau durch Tritte miss­han­delt und ihr Ra­sier­schaum in den Mund ge­sprüht haben.

Schüler flößten 83-Jähriger Alkohol ein