hannover zeitung aktuell nachrichten
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Lehman verschleierte vor Pleite mit Bilanztricks seine Lage

Lehman BrothersDie frü­here US-In­vest­ment­bank Lehman Bro­thers hat einem Un­ter­su­chungs­be­richt zu­folge schon Mo­nate vor ihrer Pleite durch Bi­lanz­tricks das Ausmaß ihrer Ver­schul­dung ver­schleiert. Die Füh­rung der Bank habe "straf­bare Bi­lanz­ma­ni­pu­la­tionen" be­gangen, er­klärte der von einem Ge­richt be­stellte Gut­achter Anton Va­lukas in seinem Be­richt. In den ersten sechs Mo­naten 2008 la­gerte die Bank dem­nach 500 Mil­li­arden Dollar (heute 366 Mil­li­arden Euro) aus ihrer Bi­lanz aus, um ihre wahre Ver­schul­dung zu ver­bergen.

Vor Pleite 500 Milliarden Dollar aus Bilanz entfernt

 

Prozess gegen Mörder der neunjährigen Corinna begonnen

CorinnaVor dem Land­ge­richt Leipzig hat der Pro­zess gegen den mut­maß­li­chen Mörder der neun­jäh­rigen Co­rinna aus Ei­len­burg be­gonnen. Die An­klage wirft dem 39-jäh­rigen Lutz Peter Sch. vor, das Mäd­chen am 28. Juli ver­gan­genen Jahres auf sein Gar­ten­grund­stück ge­lockt, se­xuell miss­braucht und ge­tötet zu haben. An­schlie­ßend soll er die Leiche in einen Müll­sack ge­steckt und in einen Was­ser­graben ge­worfen haben, wo sie tags darauf ge­funden wurde.

39-Jähriger gestand Tat bei der Polizei

 

Abwrackprämie steigerte privaten Konsum 2009 kräftig

AltautosDie Ab­wrack­prämie für alte Autos hat im ver­gan­genen Jahr den pri­vaten Konsum kräftig an­ge­schoben. Die pri­vaten Haus­halte gaben 2009 rund 73 Mil­li­arden Euro für den Kauf von neuen oder ge­brauchten Autos aus, das ist im Ver­gleich zu 2008 ein Zu­wachs um 20,5 Pro­zent, teilte das Sta­tis­ti­sche Bun­desamt in Wies­baden mit. Die pri­vaten Kon­su­m­aus­gaben nahmen im ver­gan­genen Jahr um 0,4 Pro­zent zu - ohne die Au­to­käufe wären sie um 0,5 Pro­zent ge­schrumpft.

Autokäufe in den ersten drei Quartalen stark gewachsen

 

Erdstöße begleiten Amtseinführung von Präsidenten in Chile

Einwohner von Constitucion fliehen auf die StraßeAuch am Tag der Amtsein­füh­rung des neuen chi­le­ni­schen Prä­si­denten Se­bas­tián Piñera ist Chile von einem schweren Erd­beben heim­ge­sucht worden. Der schwerste Erd­stoß der Stärke 7,2 er­eig­nete sich gut eine halbe Stunde bevor der 60-Jäh­rige in der Ha­fen­stadt Val­pa­raíso unter den Augen meh­rerer la­tein­ame­ri­ka­ni­scher Staats­chefs seinen Amtseid ab­legte. Die Be­hörden gaben vor­über­ge­hend eine Ts­unami-War­nung aus.

Behörden lösen Tsunami-Warnung aus